Hier waren die gesammelten Erfahrungen der Bauüberwachung und der Bohrmannschaft gefragt. Die Bohrungen aus dem Stollen erfolgt ungesteuert. Präzision ist gefordert bei der Vermessung und beim Einrichten der Anlage im Stollen. Wichtig ist auch eine gute Bodenbeschreibung nach DIN 18319 Rohrvortrieb um die richtige Einschätzung vornehmen zu können und den Bohrkopf mit den geeigneten Abbauwerkzeugen zu versehen. In diesem Fall handelte es sich um Geschiebemergel mit Steineinlagerungen bis zu 10 cm.
Die Bohrungen wurden zielgenau mit einer BM 150 DT (Fa. Bohrtec, Alsdorf) ausgeführt. Bei der zwei Phasenbohrung wurden zunächst Stahlschutzrohre bei gleichzeitiger Bodenentnahme bis zum Zielschacht gepresst. In der zweiten Phase ersetzten Steinzeug-Vortriebsrohre durch herausschieben der Stahlrohre die Verrrohrung der ersten Phase. |
 Die Anlage wurde genauestens im Stollen eingerichtet um den Steinzeug-Rohrvortrieb auszuführen. |